Soziale Netzwerke als Marketing-Instrument

Nutzen Sie diese bereits in Ihrem Unternehmen?

Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Xing sind mittlerweile beliebte Plattformen im Internet. Nach Angaben des Statistikportals statista.de nutzen aktuell über 37 Millionen deutsche Internetnutzer regelmäßig soziale Netzwerke. Bis 2020 sollen es sogar 39,6 Millionen sein. Das Handwerk schöpft dieses Potenzial allerdings noch nicht aus: Der Digitalverband Mitko schätzt in einer repräsentativen Studie vom März 2017, dass bislang nur knapp mehr als ein Viertel der Handwerksbetriebe in Deutschland mit Kunden und Partnern über soziale Netzwerke kommunizieren.

 

Was sind soziale Netzwerke? Und wie funktionieren sie?

Der Begriff steht für Internet-Plattformen, auf denen sich Nutzer kostenlos anmelden und ein Profil erstellen, um sich anschließend zu vernetzen und miteinander zu kommunizieren. Diese Kommunikation mit anderen Menschen steht bei allen Netzwerken im Fokus, zum Beispiel über Einträge, Fotos, Videos, Kommentare und Chats. So findet ein umfangreicher sozialer Austausch statt, durch den bestehende Kontakte vertieft werden, aber auch ganz neue entstehen. Über soziale Netzwerke lassen sich auch geschäftliche Ziele realisieren: Für Betriebe stehen meist eine Steigerung des eigenen Bekanntheitsgrads und die Gewinnung neuer Kunden sowie Mitarbeiter im Vordergrund.

 

Beispiel Facebook

Eines der reichweitenstärksten sozialen Netzwerke ist seit vielen Jahren Facebook: Hier tauschen sich aktuell rund 26 Millionen deutsche Nutzer aus. Ein Vorteil für Handwerker: Auf Facebook können Betriebe ein eigenes Unternehmensprofil anlegen, um potenzielle Kunden über Dienstleistungen, Produkte oder andere Neuigkeiten zu informieren. Alle Interessenten können dann mit einem Klick auf den Button „Gefällt mir“ eigene Sympathien für das Unternehmen oder für eine veröffentlichte Neuigkeit bekunden – und dies gleichzeitig dem eigenen Netzwerk anzeigen. So startet ein Schneeball-Effekt, denn viele Kontakte werden die markierte Facebook-Firmenseite später aus Neugier aufrufen – und dies wieder ihrem eigenen Netzwerk mitteilen. Nach diesem Schema der virtuellen Mund-zu-Mund-Propaganda funktionieren viele soziale Netzwerke.

 

Beispiel Instagram

Instagram spricht eine eher jüngere Zielgruppe an, weshalb ein Account insbesondere dann eine große Chance darstellt, wenn mit einem Produkt oder einer Dienstleistung junge Personen angesprochen werden sollen. Da Instagram nur auf Bilder und Videos setzt, sollte vor allem dann ein Account eingerichtet werden, wenn mit kreativem und motivierendem Bildmaterial begeistert werden kann. So weckt man damit nicht nur stärkere Emotionen, die durch Bilder besser im Vergleich zu Texten transportiert werden. Man profitiert zusätzlich auch von einer relativ hohen Interaktion, die Instagram im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken bietet. Besonders beliebt sind auch die sogenannten „Instagram Stories“, bei denen Unternehmen ihren Fans exklusive Einblicke geben können. Stories werden über einen Tag hinweg immer wieder durch kurze Videobotschaften ergänzt, die automatisch nach 24 Stunden wieder gelöscht werden. User müssen folglich schnell sein, um die Inhalte einsehen zu können.